Raul Krauthausen und Andi Weiland präsentieren BrokenLifts.org - Foto: T. Hermann

Raul Krauthausen und Andi Weiland präsentieren BrokenLifts.org – Foto: T. Hermann

Wer in Berlin unterwegs ist und auf die Nutzung der Fahrstühle an U- und S-Bahnen angewiesen ist, wird dieses Szenario mit Sicherheit kennen: der Fahrstuhl ist außer Betrieb. Bislang erforderte es einige Mühen, um auf den häufig versteckten Seiten von BVG und der DB-Tochter S-Bahn Berlin vorab herauszufinden, ob der Fahrstuhl an Start oder Ziel einer Fahrt gerade funktioniert – oder eben nicht. Nun hat der Berliner Verein SOZIALHELDEN e.V. in Zusammenarbeit mit der Agentur HENKELHIEDL und den Betreibern der Berliner ÖPNV-Bahnhöfe das Projekt Brokenlifts.org gestartet: eine Webseite, auf der sich schon vorab mit einem Blick der Status von Fahrstühlen im Berliner U- und S-Bahn-Netz checken lässt. Weiterlesen

Philips MRT

By Jan Ainali  [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Die Magnetresonanztomografie (MRT, auch Kernspin genannt) gehört heute zu den besten Bildgebungsverfahren insbesondere in der neurologischen Diagnostik. Sie ist aber auch mit erheblichen Problemen verbunden, da sie mit starken Magnetfeldern (je nach Untersuchung und Gerät 0,3 bis 7 Tesla!) arbeitet. Schwierigkeiten bereitet dabei insbesondere die Tatsache, dass der Magnet immer aktiv bleibt und nicht vor und nach Untersuchungen einfach ausgeschaltet werden kann. Das birgt gerade für Rollstuhlfahrer einige Probleme beim Transfer – denn die meisten Rollstühle beinhalten eisenhaltiges Material und dürfen daher nicht in den Untersuchungsraum. Fällt das MRT also als diagnostische Waffe bei Rollstuhlfahrern weg? Wir haben einige Lösungen ausgearbeitet. Weiterlesen

Geldscheine

Foto: Maik Meid/flickr.com (cc by 2.0)

Die Steuererklärung 2013 steht bevor – am 31. Mai endet die Abgabefrist. Zeit für viele Menschen, sich mit Steuererleichterungen zu befassen. An Steuertipps mangelt es kaum, doch nur wenige Seiten informieren darüber, wie Menschen mit Behinderungen und pflegende Angehörige ebenfalls sparen können. Wir informieren über Steuerfreibeträge für Behinderte, Pflegepauschbeträge, Fahrtkostenanrechnung und vieles mehr. Denn je nach Grad der Behinderung, Pflegestufe, Pflegeaufwand und außergewöhnlichen Belastungen können bei der Steuererklärung auch bei Menschen mit Behinderungen und bei pflegenden Angehörigen ordentliche Summen eingespart werden. Ein Überblick über die Steuererleichterungen. Weiterlesen

Gerätewagen aufgebaut mit Hustenassistent und Inhalator

Foto: mobilista.eu

Viele dürften das Problem kennen: Medizintechnik, die in Kisten oder Schubladen auf ihren sporadischen Einsatz wartet. Werden solche medizinischen Geräte dann benötigt, beginnt das große Suchen nach Zubehör, anschließend wird entstaubt. Wir hatten davon genug und wollten für diesen Zweck einen Gerätewagen auf Rollen – die meisten dafür vorgesehenen Modelle verbreiten aber nicht nur Krankenhaus-Flair, sondern sind auch noch vergleichsweise teuer. Den kompletten Selbstbau haben wir nach kurzer Skizzierung verworfen, also haben wir uns auf die Suche nach Möbeln gemacht, die sich in einen Gerätewagen verwandeln lassen. Und wir waren erfolgreich. Weiterlesen

Kinder auf schneebedecktem Rodelhang

Foto: T. Hermann

Der Winter birgt für Rollstuhlfahrer einige Tücken. Nicht nur Schnee und Eis machen diese Jahreszeit gerade mit dem Rollstuhl extrem unangenehm, auch die Kälte macht vielen Menschen im Rollstuhl noch mehr zu schaffen als anderen. Welche Kleidung macht im Rollstuhl Sinn für den Winter, welche weniger? Wir haben uns einmal auf dem Markt umgesehen und ein Rundum-Kälteschutz-Paket geschnürt. Weiterlesen

Rollstuhlfahrer im Schnee

Foto: brunolaon/flickr.com

Wer mit dem Rollstuhl täglich auf der Straße unterwegs ist, sammelt unweigerlich auch eine Menge Schmutz an den Reifen ein: Staub, Ruß, im unangenehmsten Fall auch noch Hinterlassenschaften von Hunden setzen sich im Profil fest. Hinzu kommen unsichtbare Gefahren in Form von Krankheitserregern. All das möchte man wohl kaum in der Wohnung haben. Wir haben uns einmal den Kopf zerbrochen, wie man auch mit dem Rollstuhl einigermaßen hygienische Zustände erhalten kann, ohne täglich die Wohnung putzen zu müssen oder bei Schneefall mit dem Wischmop hinter den Tauwasserspuren hinterherwischen zu müssen. Weiterlesen

Flugzeug im LandeanflugEs gibt Dinge im Leben, mit denen man sich ungern beschäftigt. Versicherungen gehören dazu – doch wenn erst einmal ein Schadensfall eintritt, können die Kosten umso höher sein. Wir haben uns einmal umgesehen, wie es eigentlich mit der Versicherung von Hilfsmitteln aussieht: Rollstuhl, Beatmungsgerät, Sonstiges – wer haftet für was? Und welche Versicherung macht Sinn? Ein Überblick. Weiterlesen

Geldscheine

Foto: Maik Meid/flickr.com (cc by 2.0)

Wer Pflegegeld bezieht, kennt ihn zur Genüge: den Beratungseinsatz durch einen Pflegedienst, der mehrmals jährlich stattfinden muss, damit die Pflegekasse weiterhin das Pflegegeld überweist. In nicht wenigen Fällen wird er als lästige Pflicht wahrgenommen – und das nicht einmal zu Unrecht. Denn die „Empfehlungen zur Qualitätssicherung der Beratungsbesuche“, die im Jahr 2003 von Vertretern der Versicherern zusammen mit Vertretern einiger Wohlfahrts- und Pflegeverbände ausgearbeitet haben und in denen Rahmenbedingungen für den wiederkehrenden Beratungseinsatz festgelegt werden, sind extrem schwammig. Zudem scheitert die Qualität der Beratungsgespräche häufig noch an einem ganz anderen Detail. Weiterlesen

Polizeifahrzeug Berlin

Foto: El Gran Dee/flickr.com (cc by 2.0)

Auch Rollstuhlfahrer werden immer wieder zu Opfern von Verbrechen. Raub, Diebstahl, schwere Körperverletzungen, auch Vergewaltigungen und andere Gewaltdelikte sind Straftatbestände, vor denen auch Rollstuhlfahrer nicht sicher sind. Neben Selbstverteidigungskursen speziell für Rollstuhlfahrer gibt es noch andere Methoden – denn auch Prävention spielt eine große Rolle. Und durch manche mittlerweile etablierte Verhaltensmuster können Rollstuhlfahrer zu einer leichten Beute werden. Was also sollten Menschen im Rollstuhl unbedingt vermeiden? Weiterlesen

Auto in der Abenddämmerung

Foto: T. Hermann (all rights reserved)

Der Sommer ist größtenteils vorbei – die Tage werden kürzer, die Nächte gefühlt dunkler, und bei Nieselregen und Nebel ist die Sicht von Verkehrsteilnehmern teils drastisch eingeschränkt. Und gerade manuelle Rollstühle werden oft selbst ohne Reflektoren ausgeliefert und sind so teilweise nahezu unsichtbar im Dunkeln. Wir haben uns umgesehen, mit welchen Mitteln Rollstuhlfahrer auch nachts noch gesehen werden können und sind dabei erwartungsgemäß beim Fahrradzubehör fündig geworden. Weiterlesen