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Diese Reise wurde vom Seenland Oder-Spree e.V. unterstützt. Unsere Meinung bleibt davon aber wie üblich unbeeinflusst, der Artikel gibt unsere eigenen Erfahrungen wieder.

Der Lockdown nähert sich allmählich dem Ende, und passend zu den beginnenden Lockerungen wird das Wetter deutlich schöner. Im Juni startete der Tourismusverband Seenland Oder-Spree die lokale Aktion „Picknick im Seenland„, wovon wir sofort begeistert waren. Wir haben uns aufgemacht nach Bad Saarow und bei bayerischen Schmankerln die Seele direkt am Scharmützelsee baumeln lassen, umringt von Eltern, planschenden Kleinkindern und Teenies, die froh waren, endlich wieder raus zu kommen.

Ausflucht aus Corona: Picknick im Seenland

Mit mehr als 20 Partnern hat das Seenland Oder-Spree die saisonale Aktion ins Leben gerufen, bei dem Urlauber sich von lokalen Anbietern einen Picknickkorb ausleihen können. Das Seenland Oder-Spree umfasst dabei ein großes Gebiet, vom Berliner Speckgürtel bis an die polnische Grenze, und auch die Angebote sind extrem unterschiedlich.

Wir entscheiden uns für ein Angebot in Bad Saarow. Nach einer Stunde Fahrt vom Berliner Zentrum aus erreichen wir die Rollstuhlparkplätze am „Freilich am See„, ein Restaurant und Biergarten mit bayerischen Spezialitäten direkt im Cecilienpark am Wasser. Wir erhalten unseren Picknickkorb, rollen zur Liegewiese an ein schattiges Plätzchen, und breiten die Picknickdecke aus, um einen Blick in den Korb zu werfen. Nach einem Unboxing-Video packen wir endlich aus und breiten die Leckereien vor uns auf der Decke aus – beim Anblick beginnen unsere hungrigen Mägen noch mehr zu knuren.

Der Korb beinhaltet:

  • Hausgemachter Obatzda
  • Bauernbrot und Bretz´n
  • Hausgemachter Kartoffel- Gurkensalat mit Kernöl & Kürbiskernen
  • Backhendl von der Maispoularde
  • Tafelspitz mit Radieschenvinaigrette und Kren
  • Wurstspezialitäten
  • 2 Flaschen Wasser

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Wir stürzen uns auf die Speisen und futtern genüsslich, während sich die Wiese rings um uns langsam zu füllen beginnt, obwohl wir mit dem Wetter heute ein wenig Pech haben – die Tage zuvor war es heiss und sonnig, heute ist es bewölkt und windig, doch wir geniessen die neue Freiheit. Auf dem See sind einige Boote unterwegs, ein Segler kreuzt hart am Wind, und neben uns sammeln sich drei Mütter mit ihren Kleinkindern an der Badestelle.

Wir sitzen rund anderthalb Stunden und geniessen den ersten richtigen Ausflug nach monatelangem Lockdown, dann beschliessen wir, aufzubrechen und Bad Saarow noch ein wenig zu erkunden. Die Villen am See wurden uns besonders ans Herz gelegt, und so geben wir dankend und voller Lob unseren Picknickkorb zurück, um weiter Richtung Bahnhof zu fahren.

Bad Saarow: Magnet für Prominente

Der Kurort Bad Saarow war seit jeher Anziehungspunkt auch für Prominente, und so zeigt sich hier eine Villenkolonie mit prachtvollen Bauten. Max Schmeling heiratete hier gar in der winzigen Kirche, die Schriftsteller Maxim Gorki und Stefan Heym lebten hier einige Jahre, ebenso wie einige Künstler und Schauspieler. Wir lassen uns treiben und schlendern die Seepromenade entlang, durchstreifen die Stadt und laden schliesslich noch in einem neu erbauten Einkaufszentrum. Dort entdecken wir einen Laden, der sich „Mark in Brandenburg“ nennt und vor allem kulinarische Leckereien anbietet, die allesamt aus Märkischen Manufakturen produziert werden: Saft, Wein, Liköre, Schnaps, Käse, Wurst, Konfitüren und vieles mehr. Inhaber Stefan erzählt uns, dass er jeden einzelnen Produzenten persönlich besucht hat, bevor er die Produkte in sein Sortiment aufgenommen hat. Begeistert lassen wir uns von ihm beraten auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für einen Freund und machen uns entspannt auf den Rückweg ins heimische Berlin…

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