Oscar für Eddie Redmayne als Stephen Hawking-Darsteller

Im Jahr 2014 kam „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ in die Kinos, eine Biographie über den amerikanischen Physiker Stephen Hawking. Der Film basiert auf den Memoiren von Stephen Hawkings erster Frau, Jane Hawkings. Eddie Redmayne hatte die Hauptrolle als Stephen Hawking – sowohl in jungen Jahren als auch im weiteren Verlauf, als seine Krankheit ALS langsam ausbrach und sich verschlimmerte. Nun wurde Eddie Redmayne von der Academy mit einer der höchsten Auszeichnungen von Hollywood, dem Oscar für die beste Hauptrolle, geehrt.

„Die Entdeckung der Unendlichkeit“ befasst sich mehr mit Hawkings Privatleben: sein Studium an der Universität Cambridge, seine Krankheit, seine lange Beziehung mit Jane Hawkings. Dabei drückt der Film weder auf die Tränendrüse, noch stellt er Stephen Hawkings Behinderung mehr in den Vordergrund als nötig. Beeindruckend präzise und detailverliebt stellt Eddie Redmayne auch kleine Details der ALS dar: Gangunsicherheit, Störungen der Feinmotorik, sowie den langsamen Abbau seiner körperlichen Fähigkeiten. Eine ausführliche Kritik zum Film von Judyta Smykowski findet sich auf Leidmedien.de.

Für dieses Werk wurde Eddie Redmayne nun ausgezeichnet: mit dem Oscar für die beste Hauptrolle, für die er sich monatelang akribisch vorbereitet hat. Er informierte sich umfassend über die Nervenkrankheit ALS, besuchte Ärzte und Erkrankte und trainierte zusammen mit einer Choreografin, um die Erkrankung überzeugend darzustellen. Das beeindruckte offenbar auch Stephen Hawking selbst. Auf seinem Facebook-Profil gratulierte er Eddie Redmayne:

https://www.facebook.com/stephenhawking/posts/787167211370378?fref=nf

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